Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": AfD-Parteitag

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt zum AfD-Parteitag:

"Der Antrieb von Politikern sollte der Wunsch nach Verantwortung und damit verbundener Gestaltungsmacht sein. Die AfD ist anders. Sie will nicht gestalten, sondern spalten. Das hat der Parteitag von Köln deutlich gemacht. Der Schwenk nach rechts außen ist vollzogen. Sie stellt sich selbst außerhalb unserer Werteordnung, weil sie durch eine rechte Kulturrevolution eine ganz neue schaffen will, an deren Ende die AfD mit absoluter Mehrheit regiert. Das ist die selbst ernannte Alternative für Deutschland. Der größte Feind der AfD auf ihrem vorläufigen Weg in den Bundestag bleibt aber die AfD selbst. Die Ernennung des Spitzenduos Weidel/Gauland war mit 67,7 Prozent weder rechnerisch noch menschlich, durch Ausbootung weiterer Kandidaten, ein Signal der Geschlossenheit."

(folgt acht)

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