Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": CDU/AfD

Auch die "Neue Osnabrücker Zeitung" kommentiert die Lage der thüringischen CDU:

"Welche Erleichterung: Die CDU-Führungen in Berlin und Erfurt schlagen das vergiftete Angebot der AfD für eine Kooperation in Thüringen klar aus. Allen voran Generalsekretär Paul Ziemiak zeigt Haltung und bezeichnet den wichtigsten AfD-Führer in Erfurt als das, was er ist: ein Nazi. Es ist richtig, dass die AfD eine demokratisch gewählte Partei ist. Einem skrupellosen Agitator wie Björn Höcke die Hand zu reichen wäre aber ein fatales Signal. Es würde so verstanden, als wollten Christdemokraten einen geschichtsvergessenen und völkischen Rechtsextremisten salonfähig machen. Wenn die CDU schon jedwede Zusammenarbeit mit dem eher sozialdemokratisch regierenden Linken Bodo Ramelow kategorisch ablehnt, dann muss dies umso mehr für die AfD gelten. Eine Partei, die den Nationalsozialismus als 'Vogelschiss' in der deutschen Geschichte relativiert, stellt sich selbst ins extremistische Aus."

(folgt acht)