Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Gesetz gegen Cybergrooming

Auch die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt zur Verschärfung des Gesetzes gegen Cybergrooming:

"Der Rechtsstaat schärft seine Waffen im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet. Auch der Chat mit Lockvögeln der Polizei ist künftig strafbar. Außerdem dürfen sich Ermittler nun mit selbst gefertigten computergenerierten Videos Zutritt zu einschlägigen Internetforen verschaffen. Mit anderen Worten: Es wird Dreck produziert, um sauber machen zu können - ein schmutziges, aber leider notwendiges Geschäft. Wer je mit Opfern sexuellen Missbrauchs gesprochen hat, der weiß: Sie leiden häufig ein Leben lang unter der Tat, etwa unter schweren psychischen Problemen wie Depressionen. Besonders gilt dies für Kinder, die naturgemäß extrem verletzlich sind. Und erschwerend kommt in Zeiten des Internets hinzu, dass ein Missbrauch durch Präsentation im Netz quasi endlos wiederholt zu werden droht."

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