Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Giftgaseinsatz in Syrien

Auch die "Neue Osnabrücker Zeitung" kommentiert den mutmaßlichen Einsatz von Giftgas in Syrien:

"Das Schlachten in Syrien geht weiter, tagtäglich. Wer sollte es auch beenden wollen? Präsident Assad setzt auf den militärischen Sieg, und die Rebellen werden keinen Fortbestand von Assads Herrschaft akzeptieren. Aus diesen Gründen drängt der Westen seit Jahr und Tag auf den Sturz Assads als Vorbedingung für einen Frieden. Womöglich wird andersherum ein Schuh daraus: Erst Frieden wird es den Syrern ermöglichen, sich des verhassten Machthabers auf politischem Wege zu entledigen. Dies aber muss das Ziel bleiben. Assad wäre kein Stabilitätsanker für ein Nachkriegssyrien, er wäre eine Hypothek. Eine Zukunft hat das zerstörte Land nur, wenn die internationale Staatengemeinschaft in der Übergangszeit nach einem tragfähigen Waffenstillstand Verantwortung übernimmt."

(folgt zwölf und Schluss)

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