Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Lage in der Stahlbranche

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt zur Stahlbranche:

"Wie haben sie geklagt, die Stahlmanager: Chinesischer Billigstahl und strenge Klimavorschriften der EU drohten, der Branche in Europa den Garaus zu machen, hieß es im vergangenen Jahr. Und nun? Aufbruchsstimmung. Salzgitter hat im Branchenkrisenjahr 2016 einen ansehnlichen Gewinn gemacht. Auch der Weltgrößte der Branche, ArcelorMittal, ist wieder in den schwarzen Zahlen. Die Stahlpreise haben angezogen. Die Vermutung, dass die Stahlhersteller bei der Schilderung ihres Leids übertrieben haben, ist nicht von der Hand zu weisen, um die EU von einer Verschärfung des Emissionshandels abzubringen, musste man wohl einige Register ziehen. Doch am Grundproblem, den globalen Überkapazitäten, ändern weder Lobbyisten noch der Aufschwung etwas. Früher oder später wird die Branche schrumpfen. Die beste Vorbereitung darauf sind Investitionen in Innovation, Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit."

(folgt zehn)

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen