Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Münchener Sicherheitskonferenz

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt zur Münchener Sicherheitskonferenz:

"Die Sicherheitskonferenz bringt unter dem Ziel, erkannte Risiken zu analysieren und auf diese Weise Vertrauen zu schaffen, auch jene zusammen, deren politische und sicherheitsstrategische Interessen widerstreiten. Doch nur, wenn alle Beteiligten aus diesen Gesprächen die richtigen Schlüsse ziehen, werden sie auf dem Weg von einer konfrontativen zu einer wieder mehr kooperativen Weltordnung vorankommen. Darauf deutet derzeit aber wenig hin. Die Sicherheitskonferenz hat sich vielmehr zu einer Veranstaltung ritualisierter Krisen- und Konfliktverwaltung entwickelt, derweil sich die Mächtigen der Welt dort gegenseitig versichern, alles Menschenmögliche zu tun, um die Weltlage zu verbessern. Leider ohne durchschlagenden Erfolg. Der Veranstalter trägt dafür nicht die Verantwortung - die Teilnehmer sehr wohl."

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