Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Mazedonien

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt zu den Beziehungen der EU zu Mazedonien:

"Die Europäische Union ist müde geworden, wenn es um Beitritte geht. Etwa um den von Mazedonien, wo die Demokratie gerade bröckelt. Kein Wunder. Die EU hat dazugelernt. Die Aufnahme von Bulgarien und Rumänien 2007 war übereilt, Korruption, Kriminalität und eine schwache Justiz sind dort bis heute Alltag. Ob sie heute noch mal aufgenommen würden? Mit Ungarn gibt es öfters Streit um den Rechtsstaat. Schon jetzt hat die EU Riesenärger mit osteuropäischen Mitgliedern. So etwas kann sie sich nicht noch mal leisten. Deshalb nimmt sie Kandidaten haargenau unter die Lupe, Mazedonien etwa seit zwölf Jahren."

(folgt elf)

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