Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Merkels Russland Reise

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" blickt auf das deutsch-russische Verhältnis:

"So schnell wird sich nichts ändern im Verhältnis zu Russland. Deutschland mag ja wichtig sein und Angela Merkel eine Vermittlerrolle zwischen dem Westen und Wladimir Putin zukommen. Und doch: Eine besondere Beziehung haben Russlands Präsident und die Kanzlerin nicht zu entwickeln vermocht. Da mögen sie einander noch so sehr ihren Respekt bekunden und die Sprache des jeweils anderen sprechen: Vertrauen, geschweige denn Nähe ist nicht entstanden. Auf russischer Seite liegt das auch daran, dass Moskau Merkels Einfluss als geringer erachtet, als es die Deutschen tun. Die CDU-Vorsitzende hat eine Führungsrolle in EU und Westeuropa inne, nur dass ihr dort gegenwärtig kaum jemand folgt. Stattdessen geben die USA weiterhin den Ton an, auch wenn sie Merkel etwa in der Ukraine-Frage scheinbar die Führung überlassen."

(folgt elf)

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen