Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Nordkorea

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt zu den Spannungen um Nordkorea:

"Tut sich da was in der Nordkorea-Krise? Die USA wollen Kim Jong Un auf 'den Weg des Dialogs' führen, was angesichts des allgemeinen Säbelgerassels der letzten Tage erfreulich diplomatisch klingt. Wer indes den Weg des Dialogs beschwört, muss auch bereit sein zuzuhören. Niemand fühlt sich wohl bei dem Gedanken, dass Nordkoreas Diktator über Kernwaffen verfügt. Die atomare Schlagkraft seines Landes ist für ihn allerdings eine Lebensversicherung, die er kaum aufkündigen wird. Und wer ein stabiles Sicherheitsmodell für den ostasiatischen Raum entwickeln will, muss sich im Klaren darüber sein, dass Nordkorea dabei nicht ausgegrenzt, sondern einbezogen werden muss. So wie im Falle des Iran, der ebenfalls lange als Paria behandelt wurde."

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