Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Putins Pressekonferenz

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt über die jährliche Pressekonferenz von Russlands Präsident Putin:

"Warum nur gerät Russland immer in Negativschlagzeilen? Egal, ob es um staatlich gesteuertes Doping im Sport geht oder den Auftragsmord an einem Georgier in Berlin, ob es die Anheizung des Konflikts in der Ostukraine betrifft, die Einmischung in die US-Wahlen oder die Gängelung ausländischer NGOs - nach Ansicht des Kremls sind derlei Vorwürfe haltlos, beruhen allenfalls auf Missverständnissen und Fehlinterpretationen im Westen. Das ist die wohl wichtigste Erkenntnis der Pressekonferenz von Wladimir Putin. Schade. Putin regt die Fantasien nur noch an, wenn es um die Frage geht, was sich der Präsident einfallen lassen wird, um nach dem endgültigen Ende seiner Amtszeit 2024 doch noch an der Macht zu bleiben."

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