Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Syrien-Einsatz

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" kommentiert den Syrien-Einsatz der Bundeswehr:

"In Syrien herrscht Krieg, und die Bundeswehr führt ihn mit. Wer sein Gewissen mit der Mär beruhigt, dass deutsche Soldaten mit dem Blutvergießen ja nichts zu tun hätten, weil sie offiziell nicht im Kampfeinsatz sind, lügt sich in die Tasche. Die von Tornados gelieferten Aufklärungsfotos dienen schließlich nicht dazu, Kasernenwände zu verschönern. (..)Insofern macht es sich Außenminister Sigmar Gabriel zu leicht, wenn er sagt, die Bundeswehr wäre für den Luftschlag auf eine Schule nicht verantwortlich. In einem anderen Punkt hat er allerdings nicht unrecht: Man kann sich auch schuldig machen, indem man nichts tut. Oder soll die Staatengemeinschaft die Syrer und Iraker einfach den IS-Schlächtern ausliefern? Das ist keine Option."

(folgt zehn)

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