Kommentar "Neue Osnabrücker Zeitung": Trump und Nordkorea

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" schreibt zu den Drohungen von US-Präsident Trump im Streit um das nordkoreanische Atompogramm:

"Ja, das Problem der nordkoreanischen Atomrüstung drängt. Nein, alle Protestnoten, Sanktionen und UN-Resolutionen haben bislang nichts genutzt. Und ja, China ist die einzige Macht, die Einfluss auf Kim Jong Un hat. Umso beunruhigender ist Trumps Drohung eines Alleingangs gegen Pjöngjang. Denkt der US-Präsident etwa an militärische Mittel? So leichtsinnig kann nicht einmal er sein. In dieser Woche trifft Trump Chinas Staatschef Xi Jinping. Gelegenheit, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Doch Peking könnte im Gegenzug für Druck auf Kim auf den Abzug der US-Raketenabwehr in Südkorea drängen. Peking solle den USA helfen, poltert hingegen Trump, das wäre 'sehr gut für China'. Dass Xi aber kein bloßer Abteilungsleiter in Trumps Politikfirma und ganz sicher kein Erfüllungsgehilfe amerikanischer Interessen ist, sollte dem Mann im Weißen Haus eigentlich klar sein."

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