Kommentar "Neue Zürcher Zeitung": Präsidentschaftswahlen in Frankreich

Die "Neue Zürcher Zeitung" kommentiert die Startbedingungen des zukünftigen französischen Präsidenten:

"Bei der Betrachtung der Wahlprogramme darf indessen nicht vergessen werden, dass der französische Präsident für Reformen eine Mehrheit in der französischen Nationalversammlung braucht. Folglich gilt es auch die Wahlen zur Assemblée nationale am 11. und am 18. Juni im Auge zu behalten. Weder Le Pen noch Macron, derzeit die Kandidaten mit den grössten Chancen, dürften dort eine Mehrheit erreichen. Dies, gepaart mit der Reformskepsis im Volk, spricht dafür, dass in Frankreich auch in Zukunft bestenfalls zögerliche marktwirtschaftliche Reformen angegangen werden. Das sind auch keine guten Aussichten für Europa."

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