Kommentar "Neues Deutschland": Kreißsäle und Hebammen

Die Zeitung "Neues Deutschland" aus Berlin schreibt zu fehlenden Kreißsälen und den Arbeitsbedingungen von Hebammen:

"Vor 13 Jahren hatten noch 250 Kliniken mehr als heute einen Kreißsaal. Die Folge: Anfahrtswege werden länger, eine flächendeckende Geburtsbetreuung ist vielerorts nicht mehr gewährleistet. Und nicht nur an Entbindungsorten mangelt es: Durch die stark gestiegenen Versicherungsprämien gaben hunderte freiberufliche Hebammen in den vergangenen Jahren die Geburtsbegleitung auf, in den Kliniken wird händeringend Nachwuchs gesucht. Personalmangel, Schichtdienste und unzureichende Vergütung bieten kaum Anreize, in den Beruf einzusteigen. Doch Hebammen werden gebraucht, schließlich ist eine Geburt nicht in erster Linie ein medizinisches Ereignis. Dafür braucht es Geld - und mehr Wertschätzung von politischer Seite."

(folgt zwölf und Schluss)

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