Kommentar: Der Nichtraucherschutz muss erweitert werden

Vielerorts wird noch geraucht

Berlin. Zehn Jahre alt ist das Nichtraucherschutzgesetz – zehn Jahre, die gezeigt haben, dass der Schutz vor krebserregenden Stoffen und Passivrauchen möglich ist, ohne dass gleich reihenweise Gastronomiebetriebe pleitegegangen sind. Im Gegenteil. Vielfach werden sie wieder lieber besucht, weil sie rauchfrei sind. Auch die verpestete Luft in Büros ist seitdem passé – ohne dass gleich der Betriebsfrieden Schaden genommen hat oder die Arbeitsleistungen gelitten haben. Die Raucher müssen seitdem vor die Tür. Wenn das dazu führt, dass die eine oder andere Zigarette weniger geraucht wird, umso besser.

Jeder weiß, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet. Das steht nicht nur auf jeder Zigarettenschachtel, die Fälle der früh an Lungen- oder anderen Krebsarten verstorbenen Menschen sprechen eine deutliche Sprache. Ja, es ist schwer, von der Nikotinsucht loszukommen. Aber eine saubere, nicht verpestete Luft ist dafür die Grundvoraussetzung. Jedenfalls für Menschen, die sich nicht der Krebsgefahr und dem frühen Tod aussetzen wollen. Es ist deshalb gut, dass der Gesetzgeber dafür sorgt, dass in öffentlichen Räumen die Nichtraucher geschützt sind. Notfalls eben mit Strafen. Im privaten Bereich, wo auch Eltern immer noch oft genug rauchen, sei es in der Wohnung oder im Auto, müssen eben andere Hilfen greifen: vielleicht Ermahnungen von Freunden und Verwandten, dass die Kinder Schaden nehmen.

Ich habe sogar Verständnis dafür, wenn es verstärkt Rufe danach gibt, dass es auch im öffentlichen Außenbereich...

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