Kommentar "Die Presse": Trumps Steuerreform

"Die Presse" aus Wien kommentiert Trumps Steuerreform:

"In den USA müsste das Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren im Schnitt 4,5 Prozent betragen, damit sich Trumps Steuerreform selbst finanziert ? mehr als doppelt so viel wie vorhergesagt. Es sind also Pläne aus dem Reich der Träume, in dem auch Mexiko eine Mauer an der Grenze zu den Vereinigten Staaten finanziert und in dem mehr Menschen bei der Angelobung von Donald Trump als bei der von Barack Obama waren. (...) Politisch ist der Schnellschuss freilich verständlich. Donald Trump wird morgen, Samstag, 100 Tage im Amt sein und hat in der Zeit von seinen vielen Versprechen kaum etwas wahr machen können. Da verweist man natürlich gern auf ein Vorhaben, das jedem US-Bürger mehr Geld lassen würde. So kauft man sich Sympathien ? egal, was es am Ende kostet."

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