Kommentar zu „Pulse of Europe“: Die Bewegung, die nicht gegen, sondern für etwas ist

Der „Pulse of Europe“ hat auf vieles keine Antwort. Er will aber auch keine haben.

Soziale Bewegungen stehen in Deutschland in dem Ruf, Protestbewegungen zu sein. Sie richten sich grimmig gegen etwas – das Establishment oder die Eliten, Stuttgart 21 oder den Islam. Der Ton ist harsch. Nicht selten liegt Gewalt in der Luft. Humorlosigkeit ist Pflicht. Und Freude ist verdächtig. So gesehen ist der Pulse of Europe etwas ganz Neues und die Kritik an ihm folgerichtig.

Nun ist diese Kritik gewiss legitim. Die Bewegung ist zu bürgerlich-akademisch, um die Hinwendung der sozial Schwachen zum Nationalen zu erfassen. Ein Maurerlehrling, der weder Englisch noch Französisch spricht, geht eben nicht mit Erasmus nach Oxford, sondern sorgt sich um Billiglöhner aus Sofia oder Bukarest. Überdies sind die Probleme, die sich in der EU stellen, sehr konkret: Wie soll man...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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