Kommentar "Rheinpfalz": Giffey

Auch die "Rheinpfalz" aus Ludwigshafen schreibt ebenfalls zur Entscheidung Giffeys, sich nicht um den SPD-Vorsitz zu bewerben:

"Nun hat die Bundesfamilienministerin klargestellt: Sie wird sich um die SPD-Führung nicht bewerben. Das ist misslich für die Sozialdemokratie, aber in Giffeys Lage völlig folgerichtig. Man stelle sich folgendes Szenario vor: Die 41-Jährige würde kandidieren. Kurz vor der Wahl oder, noch unangenehmer, kurz nach erfolgreicher Wahl würde die Freie Universität Berlin Giffey den Doktortitel aberkennen, weil die Ministerin abgeschrieben habe. Das wäre nicht nur das Ende der Politikerin Giffey. Es wäre vor allem ein Fiasko für die Genossen."

(folgt zwölf und Schluss)