Kommentar "Sächsische Zeitung": Trumps Abhör-Vorwürfe

Die "Sächsische Zeitung" aus Dresden schreibt zu Trumps Abhör-Vorwürfen:

"Dass sich ein künftiger Präsident und sein Umfeld so im Abhörapparat der NSA verfangen kann, sollte den Bürgern zu denken geben. Im Grunde wäre das ein weiterer Beleg dafür, dass der Sicherheitsapparat schalten und walten kann, wie er will ? ohne Rücksicht auf geltendes Recht und ohne wirksame Kontrolle. Der Vorwurf Trumps, sein Vorgänger habe ihn gezielt ausforschen lassen, mag nun vom Tisch sein. Doch die Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Präsidenten bleiben ? nicht nur wegen der Abhöraffäre. Auch die dubiosen Kontakte von Trump-Mitarbeitern nach Moskau und Kiew rufen nach einer restlosen Aufklärung. In beiden Fällen gibt es für die Ermittler noch viel zu tun."

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