Kommentar "Der Standard": Wirecard

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Der "Standard" aus Wien schreibt zur Kritik an Bundesfinanzminister Scholz im Wirecard-Skandal:

"Dass angesichts einer solchen Megapleite, wie Wirecad sie hingelegt hat, Fragen auftauchen, verwundert nicht. Schließlich ist der Schaden, der für die deutsche Wirtschaft und für die Aktionäre von Wirecard entstand, enorm. Es erstaunt allerdings doch, dass Scholz mit Fragen offensichtlich nicht gerechnet hat. (...) Die Opposition wird sich die Gelegenheit eines Untersuchungsausschusses kurz vor einer Wahl nicht entgehen lassen. Noch kann Scholz dem entgegenwirken. Dafür allerdings reicht die Ankündigung, die ihm unterstellte Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (Bafin) umbauen zu wollen, nicht. Er muss bei Wirecard Farbe bekennen."