Kommentar zu steigenden Mieten: Berliner machen sich zunehmend Sorgen

Unser Autor hat Verständnis für alle die glauben, dass ihre Wohnung zu teuer wird.

Die Angst wächst. Fast jeder zweite Berliner macht sich Sorgen, dass er sich in ein paar Jahren seine Wohnung nicht mehr leisten kann. Bei Haushalten, die weniger als 1500 Euro monatlich zum Leben haben, sind es sogar schon mehr als die Hälfte, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt.

Das Ergebnis ist alarmierend. Zeigt es doch, wie stark sich die Berliner mittlerweile von der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt existenziell bedroht fühlen. Kein Wunder, dass aus Sicht der Befragten die Wohnungsnot derzeit das größte Problem in Berlin ist. Noch vor den Themen Zuwanderung und Integration.

Rot-schwarzee Regierung war viel zu zögerlich

Besonders gravierend ist, dass nur 16 Prozent der Berliner glauben, der Senat habe ein Konzept, wie preiswertes Wohnen in der Stadt ermöglicht werden kann. Überraschend ist das nicht, weil in der Vergangenheit in der Wohnungspolitik viel falsch gemacht wurde. Erst hat der Senat noch unter der früheren rot-roten Koalition lange nicht erkannt, dass es notwendig ist, den Wohnungsneubau anzukurbeln.

Dann ist unter rot-schwarzer Konstellation viel zu zögerlich der Bau preiswerter Sozialwohnungen begonnen worden. So entstanden in den vergangenen Jahren vor allem Wohnungen für Menschen mit höheren Einkommen. Gleichzeitig zogen die Mieten in ehemals landeseigenen Wohnungen, die privatisiert worden sind, kräftig an.

1,65 Millionen Mietwohnungen in Berlin

Börsennotierte Unternehmen wie die Deutsche Wohnen, die Zehntausende ehemals landeseigener Wohnungen besitzt, nutzen heute sich bietende Mieterhöhungsspielräume, um...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen