Kommentar "Stuttgarter Zeitung": Corona-Krise

Zur Rolle der Online-Netzwerke in der Corona-Krise schreibt die "Stuttgarter Zeitung":

"Die Renaissance der sozialen Medien in der Krise beschränkt sich nicht darauf, Wissen über die Pandemie zu verbreiten. Auch die Folgen der Corona-Krise werden durch Internetplattformen für viele Menschen etwas erträglicher. Enkel und Omas spielen Kniffel per Videochat. Arbeitskollegen stoßen virtuell aufs Feierabendbier an. Starpianisten spielen kostenlos Konzerte auf Instagram. (...) Einst war die Vision: Soziale Medien könnten Zugang zu Informationen demokratisieren, Gemeinschaft stiften, räumliche Distanz irrelevant machen. Die Zeit ist gekommen, soziale Medien so zu nutzen, dass sie wahr wird. Und zu verstehen, dass sie ? klug genutzt ? keine asozialen Medien sind."