Kommentar "Stuttgarter Zeitung": Martin Schulz

Zur Wahl von Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden schreibt die "Stuttgarter Zeitung".

"Schulz wird ? obwohl seine Partei von den letzten 19 Jahren 15 im Bund mitregiert hat ? vor allem als frisches Gesicht von außen wahrgenommen, als Vertreter einer, wenn man so will, unverbrauchten Oppositionspartei. Das ist die SPD zwar nicht, aber aus dem vermeintlichen Nachteil mangelnder Regierungserfahrung scheint ein Vorteil geworden zu sein, weil der Überdruss an der großen Koalition enorm ist und Schulz ihr nicht angehört. Er kann ohne Regierungsamt stärker so auftreten und reden, dass ihn die Menschen sofort verstehen und als authentisch wahrnehmen."

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