Kommentar "Tages-Anzeiger": Trumps Abhörvorwürfe und FBI-Ermittlungen

Auch der "Tagesanzeiger" aus Zürich kommentiert die Ermittlungen des FBI zu möglichen Verbindungen zwischen Donald Trumps Wahlkampfteam und Russland:

"Die gestrige Implosion von Trumps bizarrem Abhörvorwurf gab den Blick frei auf eine weit plausiblere Vermutung: nämlich eine vermeintliche Zusammenarbeit von Trumps Wahlkampfstab mit Wladimir Putins Kreml während des amerikanischen Wahlkampfs im Vorjahr. Der Verdacht liegt nahe, dass Trump mit seiner grundlosen Abhörbehauptung genau davon ablenken wollte. Damit ist seit gestern Schluss: Erstmals bestätigte der FBI-Direktor öffentlich, die Vorgänge um Moskaus Einmischung in den US-Wahlkampf sowie eine mögliche Verwicklung von Trumps Vertrauten seien Gegenstand von Ermittlungen. (...) In jedem Falle aber verdienen amerikanische Wähler Aufklärung, ob eine ausländische Macht in die Präsidentschaftswahl verwickelt war - und ob Donald Trumps Wahlkampfstab davon wusste oder sogar mit dieser ausländischen Macht kollaborierte."

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