Kommentar "Tages-Anzeiger": US-russische Beziehungen

Der "Tagesanzeiger" aus Zürich kommentiert die US-russischen Beziehungen nach dem US-Militärangriff in Syrien:

"Für einen Ausgleich mit Amerika könnte Putin sogar seine Allianz mit dem syrischen Präsidenten Assad hintenanstellen. Offenbar hat Assad Moskau nicht im Voraus über den Einsatz von Giftgas informiert. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich der Syrer über die Russen hinwegsetzt, obwohl er ohne deren Hilfe längst nicht mehr im Amt wäre. In diesem Sinne gibt es für Tillerson in Moskau durchaus etwas zu verhandeln. Voraussetzung für einen Deal oder wenigstens ein Stillhalteabkommen ist freilich, dass es bei diesem einen US-Raketenschlag in Syrien bleibt. Sollte Trump diese Methode zur neuen US-Aussenpolitik machen, könnte die Lage schnell eskalieren."

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