Kommentar "Tagesspiegel": Gewalt und Hass gegen Politiker

Der Berliner "Tagesspiegel" schreibt zum zunehmenden Hass auf Politiker:

"Es ist Zeit, aufzustehen und Nein zu sagen. Es darf keine Duldung von Angriffen oder Vandalismus geben ? und sei sie klammheimlich, weil sie von politischer Seite kommt, mit der man sympathisiert. Das Thema gehört in Schulen, an Esstische, in Vereine, in die Kultur. Anscheinend muss Offensichtliches in der polarisierten, aufgeheizten Stimmung im Land neu verankert werden. Dabei ist jeder Einzelne gefragt: nicht nur in der Politik, sondern im alltäglichen Umgang, im öffentlichen Raum, im Netz. Hier ist für jeden die Partizipation möglich und erwünscht, die mancher so laut und aggressiv einklagt. Die Freiheit der Andersdenkenden ist hart erkämpft und bildet das Fundament unseres Wohlstands. Besinnen wir uns darauf, was wir daran haben, in einer freiheitlichen Gesellschaft zu leben."

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