Kommentar "Tagesspiegel": Hungersnot in Afrika

Der Berliner "Tagesspiegel" schreibt zur Hungersnot in Ostafrika:

"Wenn es Bilder von verhungernden Kindern gibt, setzt sich das politische Hilfesystem in Bewegung, und dann fließen auch die privaten Spenden. Kinder, die gar nicht erst in Gefahr geraten zu verhungern, lösen diesen Druck nicht aus. (...) Derzeit hungern rund 20 Millionen Menschen, Hunderttausende von ihnen könnten in diesem Jahr sterben. Der UN-Hilfekoordinator Stephen O?Brien sagte im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, dass bis Juli 4,4 Milliarden Dollar nötig seien, um die größte Not zu lindern. Wenn US-Präsident Donald Trump seine Ankündigungen wahr macht, fallen die USA - und damit einer der größten Zahler sowohl in humanitären Krisen als auch des UN-Systems - aus. Der Rest der Welt hat dann alle Hände voll zu tun, mit der Katastrophe fertig zu werden."

(folgt vier)

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen