Kommentar "Tagesspiegel": Internationale Rüstungspolitik

Der Berliner "Tagesspiegel" schreibt anlässlich der Weltraum-Strategie der Nato zur internationalen Rüstungspolitik:

"Die Erklärung der Allianz macht erneut einen gefährlichen Mangel deutlich: Anders als in den Zeiten des Kalten Krieges gibt es heute keinen effektiven internationalen Dialog zur Rüstungskontrolle oder Abrüstung. Der New Start Vertrag zur Begrenzung strategischer Nuklearwaffen, den die USA und Russland 2010 geschlossen haben, ist der letzte verbliebene Eckstein des alten, durchaus wirksamen Rüstungskontroll-Systems. Doch dieses Abkommen läuft im Februar 2021 aus, eine Verlängerung scheint derzeit unmöglich. Das würde auch nur bedingt ausreichen, um die Welt sicherer zu machen. China, Indien und eine Reihe anderer Staaten verfügen über Waffen, mit denen sich eine weltvernichtende Katastrophe auslösen lässt. Letztlich gehören sie alle an einen Tisch. Aber den Beginn der Deeskalation müssten, wie im Kalten Krieg, die USA und Russland machen."

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