Kommentar "Tagesspiegel": Leitkultur-Debatte

Auch der Berliner "Tagesspiegel" kommentiert die Wiederaufnahme der Leitkultur-Debatte durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU):

"Die Leitkultur schien eigentlich als Wort schon eingemottet zu sein. Doch der Bundesinnenminister kramt sie noch einmal hervor. Es ist nicht zu erkennen, dass die Debatte um diesen Begriff die Gesellschaft in irgendeiner Weise vorangebracht hat. Seitdem ist eine Menge passiert: Viele Menschen sind nach Deutschland gekommen, von dieser Zuwanderung fühlen sich Teile der Gesellschaft zu Hilfsbereitschaft herausgefordert, andere wiederum beängstigt sie. Es gibt eine Partei, die ohne diese Einwanderung keine Chance hätte, in den Deutschen Bundestag einzuziehen. Müsste man nicht gerade angesichts solcher Entwicklungen noch einmal Luft holen und neu ansetzen, mit unverbrauchten Begriffen?"

(folgt fünf)

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