Kommentar "Tagesspiegel": Martin Schulz

Der "Tagesspiegel" aus Berlin schreibt zur Wahl von Martin Schulz zum SPD-Vorsitzenden:

"Sein Wort der Stunde, des Tages, des Wahlkampfs ist gefunden: Respekt. Respekt ? dieses Wort zieht. Denn der Wunsch danach zieht sich durch alle Schichten. Die Jungen, die Alten, die Frauen, die Migranten: Sie wollen respektiert werden. Da geht es um die Sache, aber mehr noch ums Gefühl. Grassiert es nicht, das Ungerechtigkeitgefühl? Und eines steht fest: Gefühl kann Schulz. Ganz anders als die, die das Amt verteidigen soll. Angela Merkel, die Amtsinhaberin, erscheint neben ihm wie eine Kanzlermaschine, ein Merkelomat."

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