Kommentar "Tagesspiegel": Oxfam-Studie

Der "Tagesspiegel" aus Berlin kommentiert die Oxfam-Studie zur Steuervermeidung durch Konzerne:

"In einem Punkt sind sich in Deutschland Politiker aller Parteien von der Linken bis zur CSU einig. Es könne nicht sein, dass jeder Bäckermeister den vollen Steuersatz zahlt, während sich die Umsatzgiganten dieser Welt beim Finanzamt einen schlanken Fuß machen. Dass große Unternehmen nach wie vor einen erheblichen Teil ihrer Verpflichtungen gegenüber dem Fiskus durch die Nutzung von Steueroasen wie Luxemburg und Irland minimieren, zeigt ein Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam. Noch immer sind die fraglichen Unternehmen weit davon entfernt, ihre Steuern tatsächlich anteilsmäßig dort zu zahlen, wo sie jeweils auch ihren Umsatz machen. Helfen könnte da eine Regelung, der zufolge Riesen wie Apple, Amazon und Co. wichtige Kennzahlen für jedes Land einzeln angeben müssten. Doch zu den Blockierern gehört hier - ausgerechnet Deutschland."

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