Kommentar "Tagesspiegel": Schwarze Null

Der Berliner "Tagesspiegel" schreibt zur 'Schwarzen Null' und möglichen Investitionen:

"Bund und Länder schwimmen seit Jahren im Geld und wissen nicht mehr so recht, wohin mit den Überschussmilliarden. (...) Und da soll der Bund zusätzlich Kredite aufnehmen? (...) Die Wahrscheinlichkeit, dass das Geld zum Teil liegenbleibt, ist nicht gering. Was da gefordert wird von den Nullzins-Enthusiasten, ist Verschuldung auf Vorrat. Denn die Investitionsbedingungen ändern sich in einer ordentlich ausgelasteten Wirtschaft mit hohem Beschäftigungsgrad nicht über Nacht. Es bleibt dabei: zu wenig Kapazitäten für das Vorbereiten von Investitionen, zu lange Planungs- und Umsetzungszeiten. Das Problem löst man nicht mit neuen Schulden. Doch werden durch die Kreditverzückung Erwartungen geweckt, die sich nicht so leicht erfüllen lassen."

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