Kommentar "Tagesspiegel": SPD

Der Berliner "Tagesspiegel" schreibt über die Lage der SPD:

"Die darbende SPD sollte sich selbst viel mehr zutrauen, als Walter-Borjans ihr zutraut. Die alte Welt der großen Volksparteien, die mit einem kleinen Partner regieren konnten, ist Vergangenheit. In einem Bundestag mit sieben Parteien kann in Zukunft womöglich auch eine politische Kraft unter 25 Prozent noch ein Regierungsbündnis anführen, wenn sie sich geschickt anstellt. Das immerhin sollte noch Ziel der SPD sein. Walter-Borjans hat sich deshalb nun auch in der Groko-Frage entschieden. Der Verzicht auf einen Kanzlerkandidaten ist das geeignete Rezept für eine Oppositionspartei, die sich selbst verzwergt."

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