Kommentar "Tagesspiegel": Terroranschlag in London

Der "Tagesspiegel" aus Berlin schreibt über den Anschlag in London:

"Viel kann man dagegen nicht tun, aber es den Tätern ein bisschen schwerer machen und die bevorzugten Kulissen für diese Einzeltäter-Attentate ? also die symbolträchtigen Orte von Demokratie oder westlichem Lebensstil ? mit Pollern schützen. Das ist eine höchst unbefriedigende und fast lächerlich kleinteilig wirkende Option, wenn der Gegner der internationale islamistische Terrorismus ist. Doch was bleibt sonst? Sich nicht einschüchtern lassen, weiterleben wie bisher. Auch das wird nach solchen Taten sowohl beschworen als auch gelebt. Auch die Beileidsbekundungen und Solidaritätsadressen sind richtig und gut, weil sie der angegriffenen Gemeinschaft eine Form geben. Wer dazugehört, verhält sich entsprechend, sagt, was zu sagen ist, tut, was zu tun ist."

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