Kommentar "Tagesspiegel": Terrorismus

Der Berliner "Tagesspiegel" schreibt über Terrorismus:

"Noch nie war Terror so armselig, so geistlos und sinnfrei wie heute ? und gleichzeitig so stark unter Beobachtung. War es seine Absicht, Muslime und die überwiegend freundlich gesinnten 'Ungläubigen' in deren neuen Heimatländern einander zu entfremden, so scheint es möglich, dass er eher das Gegenteil erreicht. Aus den Gastarbeitern und Migranten sind Mitbürger geworden, die mit ihren kulturellen und religiösen Bezügen heute aufmerksamer wahrgenommen und, trotz wiederkehrender Diskussionen von Kopftuch- und Erdoganproblemen auch angenommen werden. Der aktuelle Typus des islamistischen 'Gefährders' ist weniger einer, den man bekämpfen kann. Man muss ihn kontrollieren und ihm klarmachen, dass er kontrolliert wird, notfalls vielleicht sogar durch strikt begrenzte Haft, wenn Terrorabsichten mit Tatsachen belegbar sind."

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