Kommentar "Tagesspiegel": US-amerikanische Außenpolitik

Der "Tagesspiegel" aus Berlin schreibt zur Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump:

"Im Wahlkampf diente ihm China als Sündenbock. Trump versprach bessere Beziehungen zu Russland, erklärte die Nato für 'obsolet'. Nun hat sich sein Weltbild nahezu komplett gedreht. Die Nato sei das Rückgrat amerikanischer Bündnispolitik, Russland ist wieder ein Gegner. China hingegen ist für Trump jetzt ein Partner. Man kann Trumps Wenden als wetterwendisch und prinzipienlos anprangern. Man kann darin aber auch eine Annäherung an die Realität sehen. Ex-Generäle dominieren sein Sicherheitskabinett. Sie sehen Putins Russland als Sicherheitsrisiko. Trump hat ihrem Einfluss wenig entgegenzusetzen. Damit sein Politikwechsel nicht wie ein Einknicken wirkt, wartet er auf Gelegenheiten, um ihn als Ausdruck von Prinzipienfestigkeit zu inszenieren."

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