Kommentar "Tagesspiegel": Wissenschaft/Corona

Der Berliner "Tagesspiegel" schreibt über den Umgang der Wissenschaft mit dem Corona-Virus:

"Beeindruckend ist nicht nur die unglaubliche Geschwindigkeit, mit der Wissenschaftler das für diesen Ausbruch ursächliche Virus binnen weniger Tage erkannt haben. Und mit der sie es seither erforschen. Vor allem tun sie dies über alle nationalen Grenzen hinweg. (?) Diese Kooperation steht im Gegensatz zum Verhalten der Nationalstaaten, deren Politiker zuallererst an die Belange der eigenen Nation denken, wenn es um die Beschaffung von Schutzausrüstung, Beatmungsgeräten oder Intensivbetten geht. Dagegen arbeiten Forscher und Ärzte über die Grenzen hinweg (?) wir sollten nicht vergessen, dass Wissenschaft und Medizin keine Selbstverständlichkeiten oder lästige Kostentreiber sind. Mehr Investitionen in die Grundlagenforschung - warum Viren auf den Menschen überspringen, wie wir sie aufhalten und unschädlich machen können - hätten uns Milliarden Euro an Folgekosten dieser Pandemie womöglich erspart."