Kommentar "Volksstimme": Libyen-Konferenz

Die Magdeburger "Volksstimme" schreibt ebenfalls zur Libyen-Konferenz:

"Die Bundesregierung möchte die Libyen-Konferenz am Sonntag in Berlin zum Durchbruch für den verwüsteten Wüstenstaat machen. (...) Um eine Übereinkunft nicht zu gefährden, müssen zwei potenzielle Störenfriede draußen bleiben: Libyens Nachbar Tunesien und Griechenland. In Athen herrscht Alarmstufe Rot. Zu Recht beklagen die Griechen das Expansionsstreben der Türkei, angetrieben vom Hunger auf die Öl-und Gasfelder in Libyen und im Mittelmeer. Der Streit darum schwelt lange, jetzt könnte er eskalieren. Israel bohrt gleichfalls nach Öl und Gas vor seiner Küste, eine Pipeline soll es auch nach Griechenland bringen. Aber nur, wenn die Türken nicht dazwischenfunken. Der Streit könnte sich zu einem militärischen Konflikt zwischen beiden Nato-Partnern auswachsen. Dann wäre das gesamte Bündnis inklusive Deutschland gefordert."