Kommentar zu Wahlrechts-Reform: Abgeordneten sollte Entscheidung entzogen werden

Die Lösung sollte in die Hände einer unabhängigen Kommission gelegt werden.

Bundestagspräsident Norbert Lammert hat mal dem Sinne nach erklärt, es gebe im Bundestag keinen Abgeordneten, der das geltende deutsche Wahlrecht unfallfrei erklären könne.

Eine Demokratie sollte transparent sein

Damit hat der CDU-Politiker vollkommen Recht. Warum zum Beispiel aus Überhangmandaten weitaus mehr Ausgleichsmandate resultieren, erschließt sich lediglich noch gewieften Mathematikern. Doch allein das ist schlecht für die Demokratie. Denn eine Demokratie sollte transparent sein. Und transparent – das bedeutet verständlich.

Freilich ist die Sache tatsächlich kompliziert. Die Überhangmandate widersprechen nämlich im Prinzip dem Verhältniswahlrecht. Sie resultieren jedoch aus einem System, das Erst- und Zweitstimme vorsieht. Andererseits führen Ausgleichsmandate zu einer Aufblähung des Parlaments, die niemand braucht.

Der Bundestag ist schon jetzt mit 630 Abgeordneten groß genug. Ein...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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