Kommentar "Die Welt": Wahlen in den Niederlanden

Die überregionale Tageszeitung "Die Welt" schreibt zum Wahlergebnis in den Niederlanden:

"Dem beherzten Ministerpräsidenten Mark Rutte ist es, trotz Verlusten, gelungen, Geert Wilders in die Schranken zu verweisen. Doch die Erleichterung, die überall in Europa zu vernehmen war, kommt zu früh. Denn hätte Wilders nicht Rutte im Nacken gesessen, wäre dieser wohl nicht so entschieden gewesen. Die Wahlkampfhelfer heißen Boris Johnson, Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan. So krass unverantwortlich wie der kluge Boris Johnson, so egomanisch und antipolitisch wie Donald Trump, so hemmungslos nationalchauvinistisch wie Erdogan: Das schreckt dann doch ab. Alexander Van der Bellen und Mark Rutte könnten die Schwalben sein, denen ein europäischer Frühling folgen sollte."

(folgt drei)

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