Kommentar: Das Zusammenleben von Deutschen und Türken in Berlin ist gefährdet

Es wurde Misstrauen geschaffen statt Gesprächskultur.

Kürzlich war Berlin noch stolz darauf, dass in der Hauptstadt etwas mehr als die Hälfte aller deutsch-türkischen Wähler gegen Erdogans autokratische Verfassungsänderung gestimmt hatte. Ein  knappes „Hayir“ gegen den Abbau von Demokratie und Gewaltenteilung. Immerhin. Weil bundesweit fast zwei Drittel der Wähler – hierzulande Nachbarn, Mitbürger, Freunde, Lebenspartner, Kollegen – für Erdogan stimmten, war Berlins Ergebnis fast schon ein Ausweis für verkannte Integrationsleistungen der gescholtenen Multikulti-Metropole.

Doch zu früh gefreut. Tatsächlich haben das Referendum, der hitzige Streit über Propaganda-Auftritte türkischer Politiker in Deutschland und das öffentliche Entsetzen über das Ergebnis offenbar zu einer Vertiefung teils vorhandener, teils gefühlter Gräben geführt.

Dafür sprechen die Ergebnisse einer aktuellen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen