Kommunalwahl in Italien: Roms Bürgermeisterin schon auf verlorenem Posten?

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Die Namen von Spitzenpoltikern wie Giuseppe Conte oder Mario Draghi stehen zwar nicht auf den Stimmzetteln, trotzdem gelten die Kommunalwahlen in Italien an diesem Sonntag und Montag als wichtiger Test, vor allem für die großen Parteien.

Abgestimmt wird in den Großstädten Rom, Mailand, Neapel und Turin sowie in knapp 1200 Gemeinden.

Thematisch stand im Wahlkampf die Einführung des sogenannten Grünen Passes für alle Beschäftigten im Vordergrund.

An dem 15. Oktober dürfen Italienerinnen und Italiener nur noch geimpft, genesen oder getestet an ihre Arbeitsplätze kommen.

Rom: Wackelkandidatin Raggi

Das bringt unter anderem Legachef Matteo Salvini in die Zwickmühle. Er muss einerseits die Regierungspoltik miitragen, wettert aber ebenfalls bei vielen Gelegenheiten gegen die Grüne-Passs-Pflicht für Beschäftigte.

Gespannt schaut Italien nach Rom, wo sich die umstrittene Bürgermeisterin von der Fünf-Sterne-Bewegung, Virigina Raggi, nach fünf Jahren zur Wiederwahl stellt, obwohl sie die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Vor fünf Jahren sicherte sich Raggi den Posten mit 67 Prozent der Simmen. In Umfragen lag sie zulezt bei maximal 19 Prozent. Auch in Turin dürften die Fünf Sterne das Bürgermeisteramt verlieren.

Am Montag schließen die Wahllokale um 15 Uhr. Sollte in den großen Städten kein Bürgermeisterkandidat eine absolute Mehrheit erreichen, kommt es zwei Wochen später zwischen den beiden Bestplatzierten zur Stichwahl.

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