Konferenz sucht nach Lösungen gegen Weltraumschrott

Weltraummüll früherer Weltraummissionen neben intakten Satelliten in Umlaufbahnen der Erde. Foto: ESA/Illustration

Es gibt immer mehr Satelliten im All, auf den Flugbahnen wird es enger. Herumfliegender Weltraumschrott kann die Satelliten zerstören, das Internet und den Mobilfunk zusammenbrechen lassen.

Über die Gefahren des Weltraummülls diskutieren Experten bei einer internationalen Konferenz der Europäischen Raumfahrtagentur Esa, die heute in Darmstadt startet. Insgesamt werden bis Freitag rund 400 Teilnehmer aus allen wichtigen Raumfahrtnationen erwartet, darunter Esa-Chef Jan Wörner.

Eines der Themen bei dem viertägigen Treffen sind die auch von Unternehmen geplanten, sogenannten Mega-Konstellationen. Dabei sollen etliche Satelliten auf einmal ins All geschossen werden, um zum Beispiel eine weltweite Versorgung mit Internet zu ermöglichen. Die Zahl von Kollisionen mit Weltraumschrott kann sich dadurch deutlich erhöhen.

Die Veranstaltung über Müll im All gibt es seit 1993 alle vier Jahre. Verpflichtende Regeln werden keine beschlossen.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen