Konflikt um Wahlkampfauftritte: Erdogan wirft Merkel persönlich „Nazi-Methoden“ vor

Im Fall Yücel macht der türkische Präsident keine Hoffnung auf Freilassung.

nachdem er bereits deutschen Behörden Nazi-Methoden vorgeworfen hat,richtete der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Angriffe jetzt auch direkt an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

In einer vom Fernsehen übertragenen Rede sagte Erdogan am Sonntag an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gerichtet: „Du benutzt gerade Nazi-Methoden“.

Auch zum Fall des in der Türkei inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel äußerte sich Erdogan am Sonntag.  Der „Welt“-Korrespondent  kann nicht auf eine schnelle Freilassung aus seinem türkischen Gefängnis hoffen. Erdogan sagtel, Yücel sei ein Terror-Helfer und werde vor Gericht gestellt. „Gott sei Dank ist er festgenommen worden.“ Die unabhängige türkische Justiz werde den Fall beurteilen. Yücel hat die deutsche und türkische Staatsangehörigkeit.

Bundesregierung fordert Yücels Freilassung

Die Bundesregierung fordert die Freilassung Yücels und dass das deutsche Konsulat Yücel zunächst im Gefängnis betreuen darf. Sie verweist darauf, dass der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim dies Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits Anfang März zugesagt habe.

Außenminister Sigmar Gabriel hatte sich im „Spiegel“ besorgt über die Unabhängigkeit der Justiz in der Türkei gezeigt. „Wenn die Türkei wirklich ein Rechtsstaat ist, wie Herr Erdogan behauptet, dann frage ich mich, wie er schon vor...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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