"Ich konnte Rachel Green nicht loswerden": Jennifer Aniston gesteht Panik vor anderen Rollen

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Durch ihre Rolle "Rachel Green" in der US-amerikanischen Sitcom "Friends" wurde Schauspielerin Jennifer Aniston zum Weltstar. Doch so ein Erfolg kann gleichzeitig Fluch und Segen sein, wie die 51-Jährige gesteht.

Zehn Jahre lang spielte Schauspielerin Jennifer Aniston in der US-amerikanischen Sitcom "Friends" die "Rachel Green". Obwohl die Rolle sie zum weltweiten Superstar machte, war die Figur für die 51-Jährige auch ein Fluch: Wie sie in einem Gespräch mit dem Magazin "The Hollywood Reporter" zugab, habe ihr die Rolle das Gefühl gegeben, typisiert zu werden. Sie habe in der Filmbranche immer dafür kämpfen müssen, nicht nur als "Rachel" gesehen und auf die Rolle reduziert zu werden. "Ich konnte Rachel Green beim besten Willen nicht loswerden", so die Schauspielerin.

In dem Independent-Film "The Good Girl" (2002) habe sie erstmals die Rolle der "Rachel" ablegen können, was "eine solche Erleichterung" für sie war. "Aber ich erinnere mich an die Panik, die mich überkam. Ich dachte: 'Oh Gott, ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Vielleicht haben sie recht. Vielleicht sehen alle anderen etwas, was ich nicht sehe, nämlich dass ich nur das Mädchen in der New Yorker Wohnung mit den violetten Wänden bin.'"

In ihrer Karriere sei es immer darum gegangen, "zu beweisen, dass ich mehr als diese Person war". Erschwerend sei hinzugekommen, dass die Folgen immer wieder im Fernsehen gezeigt wurden. "Es läuft die ganze Zeit und du denkst immer nur: 'Hört auf, diese Show zu spielen'", blickt Aniston zurück.

Die Rolle in "The Good Girl" war dann auch ein Beweis an sich selbst. "Also habe ich es fast für mich selbst getan, nur um zu sehen, ob ich etwas anderes als das tun kann. Und es war entsetzlich, weil ich es vor der Welt tat." Inzwischen sieht es die 51-Jährige etwas gelassener. "Es gibt eine solche Freiheit, älter zu werden, weil man einfach aufhört, sich einen Dreck zu scheren", so die Schauspielerin.