Konrad Adenauer: Wie Adenauer die Kölner vor Hungersnot bewahrte

Der Oberbürgermeister erfand 1915 ein Brot, das nicht der Rationierung unterlag.

Es ist womöglich das Brot, was vielen Kölnern im Ersten Weltkrieg das Leben rettet und sie vor dem Hungertod bewahrt. 1915 ist Adenauer der zuständige Beigeordnete für die Lebensmittelversorgung. Brot aus Weizen- und Roggenmehl war zuvor rationiert worden.

Adenauer war ein kreativer Kopf

Adenauer, ein kreativer Kopf, erfindet ein Brot, das nicht der Rationierung unterliegt. Im Mai 1915 lässt er sich das „Verfahren zur Herstellung eines dem rheinischen Roggenschwarzbrot ähnelnden Schrotbrots“ patentieren. Das besteht zum Großteil aus Mais, Gersten- und Reismehl, statt aus Roggen- und Weizenmehl. So konnten die Kölner das Brot ohne die Wertmarken kaufen, die sonst nötig waren.

Allerdings sind die Kölner wohl nicht begeistert gewesen: Als „Viehfutter“ sollen sie es bezeichnet haben. Doch womöglich ist es nicht zuletzt Adenauers Wirken zu verdanken, dass es in der Stadt keine Hungertote zu beklagen gab.

Mais aus Rumänien steckte im Kölner Brot von Adenauer

Der Mais für die Brotherstellung bezog Adenauer damals aus dem neutralen Rumänien. Als das Land 1916 auf Seiten der Alliierten in den Krieg eintrat, musste die Produktion eingestellt werden.

Noch heute wird das „Kölner Brot“ verkauft: Und zwar von der Bäckerei Balkhausen. Die hat das Rezept mittlerweile etwas abgewandelt. Sie verwendet Maiskörner statt Maismehl. 

Was Konrad Adenauer sonst noch erfand und welche Top-Erfindungen noch auf das Konto von Kölnern gehen, lesen Sie hier. (aga/red/Carl Dietmar)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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