Kontrollaktion: Parken in zweiter Reihe oder auf Radwegen - 3570 Anzeigen

Ein Falschparker wird von einer Busspur abgeschleppt (Archivbild)

Eine Woche lang haben Polizei und Ordnungsämter bei Falschparkern in Berlin genau(er) hingesehen. Die Bilanz fällt eindeutig aus: Insgesamt 3570 Anzeigen wegen Halt- und Parkverstößen wurden bei der Schwerpunktaktion geschrieben, teilte die Polizei am Montag mit. In 177 Fällen wurden Fahrzeuge zur Gefahrenabwehr kostenpflichtig umgesetzt.

Beteiligt waren neben der Polizei auch Mitarbeiter der Ordnungsämter Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln sowie die Busspurbetreuer der BVG.

Besonders "gern" parkten Autofahrer in zweiter Reihe oder auf Schutzstreifen für Radfahrer. Die Bilanz im Einzelnen (abgeschleppte Autos in Klammern):

Die Polizei musste in den Tausenden Gesprächen mit den Schuldigen dabei feststellen, dass den Autofahrern ein spürbares Unrechtsbewusstsein sehr häufig gefehlt habe und der Tatbestand bagatellisiert und verharmlost werde. Viele hätten auf die allgemeine Parkplatznot verwiesen. Zudem würden sie ja ihr Fahrzeug nur kurz abstellen. Es sei zu vermuten, diass viele der Betroffenen ihre Interessen regelmäßig sorglos über die Interessen der Allgemeinheit stellen würden.

Die Polizei betonte, dass beim gewerblichen Lieferverkehr immer wieder Ermessensentscheidungen getroffen worden seien, weil dieser vor allem in Geschäftsstraßen kaum Gelegenheiten finde, die Fahrzeuge ordentlich abzustellen.

Die Polizei schloss ihre Bilanz mit einem eindringlichen Appell an alle Verkehrsteilnehm...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen