Konzernumbau belastet: Stada verdient 2016 weniger

Um Stada wetteifern derzeit zwei Konsortien aus den Finanzinvestoren Advent und Permira sowie Bain und Cinven. Foto: Frank Rumpenhorst

Der Konzernumbau hat den von Finanzinvestoren umworbenen Arzneimittelhersteller Stada im vergangenen Jahr reichlich Gewinn gekostet. Durch die Neubewertung einer kniffligen Transaktion fielen die Resultate des MDax-Konzerns noch etwas niedriger aus, als Anfang März mit den Eckdaten in Aussicht gestellt worden war.

Stada hält gleichwohl an seiner Prognose für 2017 und den erst kürzlich angehobenen Zielen für 2019 fest, wie der Hersteller von Nachahmerpräparaten (Generika) und rezeptfreien Medikamenten am Mittwoch in Bad Vilbel mitteilte.

Zum aktuellen Bieterprozess äußerte sich das Unternehmen nicht. Die bereits geplante Erweiterung des Vorstands wird früher umgesetzt. Barthold Piening wird bereits zum 1. April seine Tätigkeit aufnehmen und im Vorstand vor allem für die Bereiche Produktion, Lieferkette, Forschung und Entwicklung verantwortlich sein.

2016 konnte Stada nach revidierten Zahlen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 2,139 Milliarden Euro steigern. Unter dem Strich blieben aber nur 85,9 Millionen Euro hängen nach 110,4 Millionen Euro im Vorjahr. Um Stada wetteifern derzeit zwei Konsortien aus den Finanzinvestoren Advent und Permira sowie Bain und Cinven. Beide Seiten sollen jeweils 3,6 Milliarden Euro bieten.

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