Konzert in Berlin: Philipp Poisel nimmt seine Berliner Fans mit nach Amerika

Philipp Poisel bringt die Konfettikanone zu 13.000 Zuschauern in die Mercedes-Benz Arena in Berlin.

Der weinende Junge mit der Gitarre und dem zertrümmerten Herz ist er nicht mehr. Klar, Seelenpein, heiße Tränen und Liebeslieder gibt es auch. Aber nicht nur. Denn Philipp Poisel will mehr sein. Deswegen hat er gleich Discokugel und Konfettikanone mit auf die Bühne gebracht, menschliche Tetris-Figuren und Super Mario sind auch dabei und ein Bühnenbild, das sich zu jedem Stück ändert. Bloß keine Stagnation, bloß keine Langeweile. Er hat eben auch mehr vor.

Statt auf der intimen Kleinbühne kann man den Schwaben jetzt in der Konzertarena singen hören, und die will bespielt werden. So wie am Montagabend. Da hat er seine neue Platte, "Mein Amerika", die viel weniger politisch ist, als sich der Titel momentan anhören muss, mit in die Mercedes-Benz Arena gebracht. Und sie in eine Disco verwandelt.

Die Stücke des aktuellen Albums katapultieren die Zuschauer nach Amerika

Wolkenkratzer strecken sich dem Bühnenhimmel entgegen, Philipp Poisel stürmt in die klaffenden Stadtschluchten, immer dem Publikum entgegen, als wollte er mitten hinein springen. Sowieso läuft er an diesem Abend mit fliegenden Haaren auf dem Steg, den er extra mitgebracht hat, damit die Arena doch ein bisschen intimer wird, so viel hin und her, als habe er sich den nächsten Fitnessstudiobesuch sparen wollen. Er rennt, als "wurd' ihm die Welt zu klein", wie in seinem neuen Lied "Zum ersten Mal Nintendo". Die Stücke seines aktuellen Albums katapultieren die 13.000 Zuschauer in ein Amerika, wo Kornfelder und endlose Straßen...

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