Konzert in Berlin: So war's bei Shawn Mendes in der Mercedes-Benz-Arena

Kreisch! Der 18 Jahre alte Singer-Songwriter lockt 12.000 Mädchen und ihre Mütter nach Friedrichshain.

Auf der Stralauer Allee warnen große Schilder: "Veranstaltung in der Mercedes-Benz-Arena! Erhöhte Staugefahr, langsam fahren!" Mit 18 Jahren schon zwei Alben veröffentlicht zu haben und bereits das zweite Mal auf weltweiter Tour zu sein, das muss man erst mal schaffen - kein Wunder, dass man Shawn Mendes da auch zutraut, dass er den Verkehr lahmlegt. Am Mittwochabend spielte der kanadische Singer-Songwriter in Berlin.

Zu Anfang werden Mitschnitte aus amerikanischen Rundfunkbeiträgen eingespielt, die begeistert über Shawn Mendes berichten. Dass der Künstler die Bühne betreten hat, macht die ohrenbetäubende Geräuschkulisse deutlich: Wenn 12.000 Mädchen auf einmal kreischen, dann ist das sehr, sehr laut. Schüchtern wirkt er, wie er da allein auf der Bühne steht in Jeans, schlichtem T-Shirt und mit verwuschelten Locken, und die ersten Songs spielt.

Über Leinwände wird sein Gesicht in Großaufnahme übertragen, jedes Lächeln löst lautstarke Reaktionen im Publikum aus. Selbst als er bei "Stitches" kurz den Text vergisst, scheint ihn das noch begehrenswerter zu machen: Er hat zwar vieles mit Justin Bieber gemeinsam, beide kommen aus Kanada, beide wurden über YouTube-Videos mit Coverversionen berühmt, aber im Gegensatz zu Bieber pflegt Mendes das Image des schüchternen Jungen aus der Parallellklasse. In seinen Liedern geht es um unschuldige Teenager-Liebe, er singt von Unsicherheit und verletzten Gefühlen.

Traurige Balladen und beschwingter Gitarrenpop

Seine Songs sind ein Mix aus traurige...

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